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06.02.2010, 10:22 Uhr
JU: Stadt hat für Räumung der Schulwege zu sorgen
Jugendorganisation übt Kritik
Mit Unverständnis hat die Junge Union Emden (JU) auf die Entscheidung der Stadt Emden reagiert, den Unterricht an den allgemein- und berufsbildenden Schulen am vergangenen Freitag stattfinden zu lassen, ohne jedoch die gesamten Schulwege vom Eis zu befreien. “Prinzipiell unterstützen wir das Vorhaben der Stadt, den Unterricht nicht noch länger ausfallen zu lassen”, sagt Emdens JU-Vorsitzender Jann Christian Hegewald.
“Jedoch hat die Stadt dafür Sorge zu tragen, dass gewährleistet ist, dass alle Schülerinnen und Schüler sicher zur Schule kommen können”, so der Vorsitzende weiter. Die Hauptstraßen sowie die Bahnhofsbrücke seien gut passierbar gewesen. Jedoch sei es in den Nebenstraßen und auf den Radwegen umso schwieriger gewesen, sich mit dem Fahrrad und zu Fuß sicher fortzubewegen. “Es reicht nicht, wenn man nur die von Autos viel befahrenen Straßen räumt”, so Hegewald. “Die meisten Schülerinnen und Schüler müssen zwangsläufig durch Nebenstraßen fahren, um zur Schule zu kommen”, sagt er. Dort seien die Straßenverhältnisse zum Teil inakzeptabel gewesen.



